Homöopathie
Mein Weg 44. Teil
Mehr Energie als Materie
Feinstoffliche Ebene
Wissenschaftlich nicht erwiesen
Die Homöopathie ist noch nicht gänzlich verboten. Sie ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Um es ganz drastisch auszudrücken: Wenn ich etwas nicht haben möchte, was wirkt, dann tue ich nur so, als ob ich es nachweisen möchte. Wenn ich jedoch ein Gerät habe, das die Zusammensetzung von Felsbrocken analysiert und ihre Größe vermessen kann, und daraus eine wissenschaftliche Studie resultiert, ist das in Ordnung.
Wenn ich jedoch genau dieses Gerät benutze, um einen Tischtennisball oder sogar ein Sandkorn zu analysieren und zu vermessen, spuckt das Gerät aus: „Kann nichts erkennen. Ist nicht existent.” Fazit: Was nicht erkennbar ist, gibt es nicht. Zugegeben, der Vergleich mit dem Felsbrocken war übertrieben, denn sowohl der Felsbrocken als auch das Sandkorn bestehen aus Materie. Aber wie soll dieses Gerät die Feinstofflichkeit von Energien messen?
In der Homöopathie wird nach dem Ähnlichkeitsprinzip das Gleiche mit Gleichem behandelt. Es werden beispielsweise Teile von Pflanzen oder Mineralien entnommen, die Informationen gespeichert haben. Durch zahlreiche Verdünnungen, Verreibungen und Verschüttelungen entstehen die Potenzen, die viele von uns kennen. D6 ist eine niedrige Potenz, die sowohl energetisch als auch auf materieller Ebene wirkt. Ab C30 oder C200 geht es in die feinstoffliche Ebene, zum Beispiel mit LM-Potenzen, die nur noch die Information auf feiner Ebene tragen.
Ich bin keine Homöopathin und drücke mich bestimmt sehr laienhaft aus. Ich wollte allerdings auch gar nicht so sehr in die Tiefe gehen, da ich keinen Bericht über die Potenzierungen und Wirkungen einzelner Mittel schreiben möchte, sondern eher darüber, wie inzwischen mit dem Wissen und der Wirkung der Homöopathie umgegangen wird.
Hinzu kommt, dass ich selbst Versuche durchgeführt habe, indem ich mithilfe einer Anamnese herausgefunden habe, was mir guttun könnte. Da ich keine Homöopathin bin und das Mittel nicht so genau ermitteln kann wie Experten, hatte ich zwei zur Auswahl. Ich nahm einige Globuli aus einem Fläschchen auf die Zunge, aber es passierte nichts. Anschließend nahm ich die gleiche Menge Globuli des anderen gewählten Mittels auf die Zunge und sofort gab mir mein Körper Rückmeldung: ein Gefühl der Entspannung, des Nach-Hause-Kommens und des Behütet-Werdens. Bei anderen Versuchen und Mitteln gab es andere Reaktionen, meist ein Zeichen des Körpergefühls von Entspannung in Form von: „Endlich versteht mich jemand.“ Die Symptome ließen nach.
Im Buch „Mein Verhältnis zu den Ichs “ habe ich auf Seite 299 einen Fall geschildert, in dem ich kinesiologisch Globuli ausgetestet habe. Bei einem schwierigen Fall von mehreren Wirbelsäulenverkrümmungen wusste ich nicht, wo und wie ich therapieren sollte. Ich gab der Patientin die Globuli auf die Zunge und sofort, in der Sekunde, war die Wirbelsäule gerade. Wie mit einem Ruck war der Spuk weg.
Wir haben den vorausgegangenen Unfall danach natürlich noch energetisch und imaginär ausgeglichen. Sowohl die Patientin als auch ich waren überrascht und schockiert. Denn unser Unterbewusstsein ist von der Außenwelt geprägt und ohne bewusst zu denken, feuert es im Gehirn und Körper: „Das gibt es nicht!“ Durch diese Zweifel hatten die Ichs wieder eine Angriffsfläche und ließen uns die absurdesten Ausreden erfinden, warum das jetzt den Meinungen der Homöopathiegegner entgegengewirkt hat. In solch einem Moment verschleuderten wir einen großen Teil unserer Energie ins Nichts. Wir überließen unsere wertvolle Energie der Ich-Welt, anstatt sie für eine intuitive, kreative und autonome Therapie zu nutzen. Deshalb hat die Therapie auch länger gedauert, als sie an Zeit und Kraft gebraucht hätte.
Wie viele Menschen wissen, fühle ich mich seit vielen Jahren in die Körper von Patientinnen und Patienten hinein und bekomme auf energetischer Ebene Reaktionen und Feedback von den Körpern. Die feinstoffliche Ebene, die sich nicht mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen lässt, ist inzwischen ein Teil von mir und meiner Arbeit geworden.
Doch wie soll man die Wirksamkeit prüfen, selbst mit einem geeigneten Messgerät, wenn man nicht gleichzeitig die Energie einer Krankheit eingibt, das richtige Mittel haarscharf herausfindet und anschließend misst?
Die nächste Frage ist: Wollen bestimmte Institutionen überhaupt günstige Heilmittel, die helfen, Symptome zu lindern oder sogar zu heilen, weil sie dort ansetzen, wo die Allopathie, also die Schulmedizin, gar nicht hinkommt oder hinkommen soll – neben ihren teuren Medikamenten? Das erlebe ich ja jetzt. Die Mittel gegen Krebs für einen Monat sind so sündhaft teuer. Da könnte man je nach homöopathischem Mittel 280 Fläschchen beziehen. Und man könnte die zusätzlichen Medikamente für die zahlreichen Nebenwirkungen der Chemomedikamente sparen.
Nein, es ist kein Vergleich, was die Auswirkungen betrifft. Wir sollten jedoch die feinstoffliche Ebene nicht unterschätzen, die oft als Scharlatanerie abgetan wird. Insbesondere von Menschen, die bestimmte Absichten hegen und uns weismachen wollen, dass nur das zählt, was wir mit unseren Sinnen begreifen können. Diese Menschen müssen sehr aufpassen, dass sie, wenn sie an den Rand kommen, nicht von der Erdscheibe herunterfallen.
Die Quantenphysik kann mit viel subtileren Zahlen und Ergebnissen aufwarten. Allerdings wird man dadurch nicht reich auf kosten von der Gesundheit oder Tod anderer Menschen.
Die Homöopathie ist nach wie vor umstritten. Diejenigen, die sie anwenden, finden sie effektiv und hilfreich. Besonders bei Tieren, Pflanzen und kleinen Kindern wirkt sie sehr gut, denn denen hat man das Zweifeln und Lächerlichmachen noch nicht beigebracht. Sie sind nicht voreingenommen und von Ungläubigkeit und Argwohn geprägt.
In meinem Bericht, „Beobachtungen“- Teil 40, hatte ich ja geschrieben, dass Gemmomittel ebenfalls belächelt werden. Wie ich dieses Jahr erleben durfte, ernähren sich die kleinen Schnecken genau von diesen Knospentrieben, die wir verlachen. Tiere wissen, was hilft ohne es sich wissenschaftlich bestätigen zu lassen. Sie fühlen und benutzen ihren Instinkt. Das scheint einigen Menschen abhandengekommen, beziehungsweise verschüttet oder durch Prägungen aberkannt worden zu sein.
Zum Schluss: Homöopathie scheint noch nicht gänzlich verboten zu sein. Die Anfänge sind gemacht. Es gibt keine großen Widerstände. Wenn es verboten ist, ist es zu spät.
Dafür werden jetzt bestimmte Drogen erlaubt …

Ich möchte den Menschen dort abholen, wo er steht, ihn ein Stück begleiten, damit er selbstständig weitergehen kann.