Die Atemtherapie ist eine effektvolle Gesundheitsvorsorge.

Im Grunde ist sie die Schlüsselrolle für unsere Gesundheit. Der Atem bedarf eines intakten vegetativen Nervensystems, braucht die Medulla oblongata im verlängerten Rückenmark (Kontrolle von Atmung und Blutkreislauf, PO² Sauerstoffpartialdruck und Kohlendioxidpartialdruck PCO²), er braucht die Lungen, die Atemmuskeln, die Atemhilfsmuskeln und das Zwerchfell. Zugleich hat unser Atmen eine große Einwirkung auf ebendiese Strukturen.

Atmung ist Geben und Nehmen, ein lebensnotwendiger Austausch von innen und außen.

Der Atem ist eine oft unbeachtete Selbstverständlichkeit, der durch unsere Gefühle (Angst, Panik, Trauer, Freude) und Gedankenkarusselle unbewusst beeinflusst wird. Des Weiteren können unsere Emotionen und Gedanken von der Art und Weise des Luftaustausches gelenkt werden.

Atmen passiert im Jetzt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Atmen ist volle Konzentration und Präsenz, in der Lebensenergie, in Klarheit und Bewusstheit sein. Wir sind in dem Moment der betonten Atmung unsere kontraproduktiven Gedanken los. Es findet keine Negativität statt. Entscheidungen treffen sich so leichter.

Um eine effektive Atmung zustande kommen zu lassen, ist es wichtig, nicht nur die Ein- und Ausatmung zu kontrollieren, sondern ebenfalls die Elastizität der Muskulatur am ganzen Körper wieder herzustellen, die oft verspannt und verkrampft ist. Die Balance von Muskeln, Sehnen und Faszien an Rumpf und Extremitäten ist genauso wichtig wie die Lösung der Gewebespannung und die eingeschränkte Beweglichkeit des Zwerchfells (der Diaphragmen) und der Lungenlappen. Da hilft ein liebevoller Dialog mit den Gewebestrukturen.

Die Verdauungsorgane sind durch eine flache Atmung in Mitleidenschaft gezogen. Der Säure- Basenhaushalt kann durch die Respiration reguliert, der Blutdruck positiv beinflusst werden, ebenso Müdigkeit oder Schlafprobleme.

Atmen ist eintauchen, spüren, verbinden mit Herz und Universum. Atmen ist Beweglichkeit, Glück und Freude. Atmen ist Klarheit, Energie und Vertrauen.

– Ulrike J. Fischer-Heiß –

 

Brueggertherapie

Die Reflex- und Lösungsorientierte Atmung

  • Klarheit, Kohärenz, Körperwahrnehmung
  • Zusammenspiel von Gedanken, Emotionen und Atmung
  • Lösung von Muskeln, Faszien und alten Belastungsmuster (Geburt, Ahnen und Glaubenssätze)
  • Lokale Wärmetherapie
  • Die Atembewegung verbessert die Sauerstoffversorgung, beeinflusst den Blutkreislauf und die Herzfunktion