Manuelle Therapie DGMM

Die Manuelle Therapie behandelt Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Hier speziell die Gelenke mit ihren dazugehörigen Strukturen, wie Gelenkkapsel, Bänder, Sehnen und Muskeln unter Beachtung der Nerven und Gefäße.

Am Anfang sollte die ärztliche Untersuchung durch die bildgebenden Verfahren sowie Blutuntersuchungen stehen, um die Indikation für die Manuelle Therapie zu sichern.

Der Körper mit seinen Muskeln, Sehnen und Bändern hat sein eigenes Gedächtnis, das weniger verzerrt oder sich der Illusion hingibt, als das geistige Gedächtnis.
Seine Erinnerungen sind präziser und schmerzlicher.

– Ulrike J. Fischer-Heiß –

 

Manuelle_Therapie

Befunderhebung

Die Manuelle Therapie besteht aus der Untersuchung wie:

  • Inspektion der Gelenke und der Bewegungen von Wirbelsäule, Extremitäten, Kopf und Becken
  • aktive Bewegungsprüfung der Gelenke und Muskeln
  • passive Bewegungsprüfung der Gelenke und Muskeln
  • Tastbefund der Haut-, Unterhaut-, Gelenk-, Muskeln-, Gefäß -und Nervenstrukturen
  • Translatorische Gelenktests, ein Gelenkpartner wird fixiert und der andere wird gradlinig gegenüber dem fixierten bewegt
  • Muskeltests, Widerstandstests des Muskel-Sehnen-Apparates
  • Mobilisation, Bewegung der Gelenke und Muskeln
  • Traktion, zwei Gelenkflächen werden mit leichtem Zug voneinander entfernt
  • Gleittechniken, zwei Gelenkflächen werden parallel gegeneinander bewegt, um das verloren gegangene Gelenkspiel wieder herzustellen
  • Muskelenergietechniken, Dehntechniken, Entspannungstechniken, damit die Muskulatur sich der neu gewonnenen Bewegungsfreiheit anpassen kann