Natürliche Selbstregulation im Körper aktivieren

Die Cranio-Sacrale Therapie (CST) ist eine der drei Disziplinen der Osteopathie.
Sie ist eine sanfte manuelle Form der Körperarbeit. Behandelt wird am ganzen Körper, mit Schwerpunkt Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum). Daher die Bezeichnung „Cranio-Sacral“.

Wie im knöchernen Bereich des Schädels und des Kreuzbeins werden auch die Membranen, die Zwerchfelle, im Bauch- und Kopfraum sanft erspürt und behandelt.

Anspannen, Beobachten,
Wertfrei Wahrnehmen, Seinlassen,
Nicht Eingreifen, Geschehenlassen,
Loslassen, Bewegen.

– Ulrike J. Fischer-Heiß –

 

Cranio_Sacral

Störung im System auflösen

Das Gehirnwasser pulsiert bei einem Gesunden in einem Rhythmus von 6-12 Zyklen pro Minute. Dieser Rhythmus kann gestört werden. Beispielsweise durch Unfälle, Operationen, Infektionen, Narben, Zahnspangen, Gipsverbände oder die Geburt.

Störungen oder Blockaden im Flüssigkeitsstrom können sich vielseitig auf körperlicher und seelischer Ebene zeigen. Im Nervensystem, im knöchernen System, im Immun- und Hormonsystem. Die Spannungen, die durch psychische oder physische Dauerbelastungen entstehen, sind oft vordergründig nicht spürbar. Lediglich die Folgen werden von uns wahrgenommen, wie Schmerz, Nervosität, Gelenkbeschwerden u.a.

Behandlungsweise:

Der Therapeut erspürt die Störungen mittels sanften Körperberührungen am Cranio-Sacralen System (Schädel, Wirbelsäule, Becken). Er mobilisiert dann behutsam die verspannten Strukturen und harmonisiert somit den Fluss des Gehirnwassers.

Die Cranio-Sacrale Therapie unterstützt dabei

  • Blockaden zu lösen
  • Spannungen abzubauen
  • Schmerzen zu lindern
  • das funktionelle Vermögen des Nervensystems zu steigern
  • das Immunsystem zu stärken
  • den Hormonhaushalt positiv zu beeinflussen
  • die Gesundheit maßgeblich zu unterstützen