Die Moxatherapie – ein wichtiger Teil der Akupunktur

Moxa ist eine Wärmetherapie, die von außen zugeführt wird. Die aufsteigende Wärme wirkt sehr tief und direkt am Meridianpunkt.

Das Moxakraut besteht aus getrocknetem Beifuß, das als Zigarre oder als offenes Kraut benutzt wird, indem man es anzündet. Zuerst raucht das Kraut und später glüht es. Der Rauch, den man einatmet, hat ebenfalls eine für die Behandlung sinnvolle Wirkung.

Wind, Kälte und Nässe lassen uns erstarren, zusammenziehen, blockieren, verharren.
Wärme empfinden, lösen, auftauen, seinem Körper und sich selbst wieder trauen.

– Ulrike J. Fischer-Heiß –

 

Moxatherapie

Wann wendet man die Moxatherapie an?

Bei Mangel- und Kältezuständen wie:

  • Qi-Mangel
  • Yang-Mangel
  • Kälte-Muster
  • Nässe-Muster
  • Leere-Muster

Das Beifußkraut kann auf unterschiedliche Arten angewendet werden.

  • als „Heiße Nadel“
  • Kegel
  • Zigarre, einzeln oder mit Kasten
  • Reiskorn
  • Moxapflaster